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Argument 3 für das neue Energiegesetz

Das neue Energiegesetz führt zum geordneten Ausstieg aus der Kernenergie

Viele Städte und Kantone haben bereits über einen geordneten Ausstieg aus der Kernenergie abgestimmt. Nun gilt es, dies auf nationaler Stufe zu festigen. Der Bau von neuen Kernkraftwerken wird per Gesetz verboten. Das dies vor allem der Atomlobby nicht passt ist klar. Sie argumentieren, dass Kernenergie eine hohe Energiedichte aufweise, wertvolle Bandenergie liefere und Kernkraftwerke mit radioaktivem Abfall betrieben werden könnten. Es wird auf die intensive Forschung verwiesen, durch welche neue Reaktortechnik in 20-30 Jahren (frühestens 2038) kommerziell nutzbar sein sollte1). Wie ich auf der offiziellen Webseite des Bundes erfahre, soll die Inbetriebnahme der Tiefenlager für atomare Abfälle frühestens 2050 möglich sein2). Das neue Energiegesetz betrachtet einen Zeitraum bis 2035 und in diesem Zeitraum ist die Kernenergie offensichtlich kein Thema. Sollten wider Erwarten raschere Fortschritte erlangt werden, kann das Parlament das Energiegesetz jederzeit ändern. Jetzt müssen wir die Weichen stellen für Technologien, welche bekannt, sicher und bezahlbar sind. Das neue Energiegesetz schafft die richtigen Anreize und Rahmenbedingungen. Stimmen Sie Ja am 21. Mai 2017, Ja zum neuen Energiegesetz.

Marco Rüegg, Dipl. Masch. Ing. HTL, Unternehmer, Gachnang TG

 

1) Quelle: https://energiegesetz-nein.ch/argumente

2) Quelle: http://www.bfe.admin.ch/radioaktiveabfaelle/01277/01308/index.html?lang=de

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