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Bürgerliche gegen zweite Röhre

Finanzpolitischer Unsinn

Es ist finanzpolitischer Unsinn, am Gotthard die Kapazitäten der Strasse zu verdoppeln. Der Bau und Unterhalt eines zweiten Tunnels ist circa 3 Milliarden Franken teurer als eine Sanierung mit Verladelösung.  Verantwortungsvolle bürgerliche Politik verschwendet keine Steuergelder in Infrastrukturen, welche keinen Nutzen stiften. Zahlreiche Infrastrukturprojekte in der ganzen Schweiz können nicht finanziert werden – zum Leidwesen tausender Pendler, welche täglich im Stau oder übervollen Zügen stehen. Wir Schweizerinnen und Schweizer sind aufgefordert, Finanzmittel haushälterisch einzusetzen – und zwar dort, wo sie wirklich gebraucht werden.

Verkehrspolitisch fragwürdig

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Schweiz wollen die Lastwagen auf die Bahn verladen. Die Schweiz baut deshalb das Jahrhundertprojekt NEAT, für welches uns der Rest der Welt beneidet. Baut die Schweiz nun eine zweite Röhre am Gotthard, gefährdet sie diese vorbildliche Verkehrspolitik mutwillig. In Anbetracht der zunehmenden Staustunden und des überlasteten öffentlichen Verkehrs in den Agglomerationen und Städten ist der zweite Tunnel eine falsche verkehrspolitische Prioritätensetzung.

Stimmen Sie am 28. Februar 2016 NEIN zur zweiten Gotthardröhre. Weitere Infos und Argumente auf http://www.buergerliches-nein.ch.

Werde Mitglied des Komitees „Bürgerliche gegen die zweite Röhre“.

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